17 January 2026, 14:00

Linksextremisten verwandeln Osnabrücker Wunschbrunnen in politischen Solidaritätsbrunnen

Ein deutsches Propagandaplakat der 8. Kriegsmarine, das eine Person mit einem Schwert zeigt und Textinformationen zum Ereignis enthält.

Staatsschutz untersucht Vorfall mit Skulptur in Osnabrück - Linksextremisten verwandeln Osnabrücker Wunschbrunnen in politischen Solidaritätsbrunnen

Osnabrücks Wunschbrunnen im Januar von Linksextremisten heimlich umgestaltet

Mitte Januar wurde der Wunschbrunnen in Osnabrück von linksgerichteten Aktivisten heimlich verändert. Die Bronzeskulptur im Stadtzentrum geriet zum Ziel einer politischen Protestaktion, als unbekannte Mitglieder der Gruppe Hammerbande Osnabrück unbefugte Änderungen vornahmen. Die Behörden prüfen nun mögliche strafrechtliche Konsequenzen.

Am 15. Januar 2026 verwandelten die Aktivisten den traditionellen Wunschbrunnen in das, was sie als Solidaritätsbrunnen bezeichneten. Sie bedeckten das Gesicht der Skulptur mit einem bedruckten Bild und einer Gipsnachbildung. Parolen wie Geld ins Feuer sowie Antifa-Symbole wurden angebracht, um gegen den Kapitalismus zu protestieren und die Solidarität mit inhaftierten Aktivisten zu zeigen.

Zudem wurde ein Transparent mit einem Militärfahrzeug und einem Soldaten in Kampfuniform aufgehängt. In der Nähe befand sich ein Schild mit einer schriftlichen Botschaft, die sich auf eine Person des öffentlichen Lebens bezog. Die Veränderungen wurden kurz darauf entdeckt, woraufhin die Feuerwehr gerufen wurde, um die angebrachten Materialien zu entfernen. Die Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt, während die Polizei die Ermittlungen aufnahm. Den Aktivisten drohen nun Vorwürfe wegen Sachbeschädigung, politisch motivierter Beleidigung und übler Nachrede im Zusammenhang mit dem Vorfall.

Der Osnabrücker Wunschbrunnen wurde inzwischen in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Die Ermittlungen zu den Aktionen der Aktivisten laufen jedoch weiter. Sollten Anklagen erhoben werden, müssen sich die Verantwortlichen wegen der unbefugten Veränderungen und der angezeigten Botschaften vor Gericht verantworten.