Luke Littlers schwierige Rückkehr nach Berlin: Kann er die Buhrufe besiegen?
Dörthe ScheuermannLuke Littlers schwierige Rückkehr nach Berlin: Kann er die Buhrufe besiegen?
Luke Littler kehrt diese Woche nach Deutschland zurück – zum achten Abend der Premier League in Berlin. Der 17-jährige Dart-Shootingstar hat offen zugegeben, dass er es nicht mag, dort zu spielen, nachdem er in der Vergangenheit Rückschläge erlebte. Diesmal peilt er seinen dritten Sieg bei den Nightly Games in der Saison 2026 an.
Litters bisherige Auftritte in Deutschland verliefen alles andere als reibungslos. 2022 unterlag er in Hildesheim Peter Wright. Ein Jahr später erreichte er beim German Darts Grand Prix zwar das Halbfinale, scheiterte dann aber an Gian van Veen – ein Ausscheiden, das vom Publikum mit Buhrufen quittiert wurde.
Der junge Spieler sah sich in dem Land wiederholt einer feindseligen Stimmung ausgesetzt. Dennoch ist der ehemalige Weltmeister Mark Webster überzeugt, dass Littler die Negativenergie in Motivation umwandeln wird. Webster betont zudem, dass nicht alle deutschen Fans gegen den Teenager eingestellt sind.
Am Donnerstag trifft Littler in Berlin auf Stephen Bunting. Sein Fokus liegt darauf, einen weiteren Sieg einzufahren – selbst in einer Umgebung, in der er sich selten willkommen fühlte. Das Duell gegen Bunting ist sein neuerlicher Versuch, seine deutschen Probleme hinter sich zu lassen. Ein Erfolg würde seine starke Saison 2026 fortsetzen und einige Kritiker zum Schweigen bringen. Doch die Berliner Zuschauer werden es ihm kaum leicht machen.






