Markenstreit um „Eberswalde“-Wurst: Tradition gegen Konzerntaktik
Streit um die Verwendung des Eberswalder-Wurst-Markennamens - Markenstreit um „Eberswalde“-Wurst: Tradition gegen Konzerntaktik
Ein Streit ist um die Verwendung der Marke "Eberswalde" für Wurstwaren und Saucen entbrannt. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg besteht darauf, dass nur Produkte aus der Region Eberswalde das geschützte Siegel tragen dürfen. Gleichzeitig plant die EWN Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG, ihr traditionelles Werk im Ortsteil Britz zu schließen – verkauft aber weiterhin unter dem Namen "Eberswalde".
Die IHK hält die Kollektivmarke "Eberswalder Würste", die 1987 eingeführt wurde, um die regionale Herstellung zu schützen. Seit 1995 verwaltet die Kammer das Markenrecht und verlangt, dass alle Produkte mit diesem Namen in der Region Eberswalde produziert werden. Diese Haltung soll die Authentizität wahren und lokale Fleischverarbeiter fördern, die die Qualitätsstandards erfüllen.
Die EWN Wurstspezialitäten, die zur Zur-Mühlen-Gruppe gehört – einer Tochter des Tönnies-Konzerns, die seit 2023 als Premium Food Group firmiert –, sieht das anders. Das Unternehmen beruft sich auf eine eigene Wort-Bild-Marke "Eberswalde" und behauptet, diese auch dann nutzen zu dürfen, wenn die Produktion nicht mehr in Britz stattfindet. Die IHK hingegen beschränkt die Verwendung von "Eberswalde Saucen" auf den Standort Britz in Brandenburg und blockiert eine Ausweitung auf andere Standorte. Die Schließung des traditionsreichen Wurstwarenwerks in Britz wirft nun Fragen zur Zukunft der Marke auf. Während die IHK den regionalen Bezug bewahren will, kämpft EWN juristisch für eine erweiterte Nutzung.
Im Kern geht es um die Frage, ob "Eberswalde"-Produkte an ihren Ursprungsort gebunden bleiben müssen. Die IHK-Regeln schränken die Herstellung auf die Region ein, um die lokale Tradition zu schützen. Sollte EWN mit seiner Klage erfolgreich sein, könnte der Markenname künftig auch außerhalb seiner historischen Wurzeln verwendet werden.
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