09 May 2026, 04:31

Pflegeversicherung: Finanzloch wächst auf 7,5 Milliarden Euro im Jahr 2023

Plakat mit dem Text "Beenden Sie die Arbeit: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Machen Sie niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließen Sie die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Pflegeversicherung: Finanzloch wächst auf 7,5 Milliarden Euro im Jahr 2023

Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland steht vor einem deutlich größeren Finanzloch als befürchtet. Neue Berechnungen zeigen, dass das Defizit 2023 auf 7,5 Milliarden Euro anwachsen wird – deutlich höher als bisher angenommen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hatte die Lücke zuvor noch auf 6 Milliarden Euro beziffert.

Die überarbeiteten Prognosen offenbaren eine sich weiter verschärfende finanzielle Lage. Ursprünglich war die Bundesregierung von einem Fehlbetrag von 6 Milliarden Euro in diesem Jahr ausgegangen. Doch die aktuellen Hochrechnungen korrigieren die Zahl nun auf 7,5 Milliarden Euro nach oben.

Auch die Aussichten für die kommenden Jahre geben Anlass zur Sorge. Bis 2028 könnte sich das Defizit auf über 15 Milliarden Euro belaufen, falls keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die steigenden Kosten in der Pflege übersteigen weiterhin die verfügbaren Mittel.

Die aktualisierten Zahlen unterstreichen die wachsende finanzielle Belastung des Systems. Mit einem Defizit von nun 7,5 Milliarden Euro für 2023 steht die Politik vor der Herausforderung, die Deckungslücke zu schließen. Ohne Kurskorrektur droht die Lücke in den nächsten fünf Jahren auf über 15 Milliarden Euro anzusteigen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle