Regionalverkehr in Deutschland: 14 Milliarden Euro fehlen bis 2031 – drohen massive Streichungen?
Oliver LinkeRegionalverkehr in Deutschland: 14 Milliarden Euro fehlen bis 2031 – drohen massive Streichungen?
Deutschlands Regionalverkehr steht vor einer Finanzkrise – drohen massive Streichungen
Bis 2031 benötigen die zuständigen Behörden zusätzliche 14 Milliarden Euro, um Bus- und Bahnverbindungen im aktuellen Umfang aufrechterhalten zu können. Die Warnung folgt auf einen Beschluss der Verkehrsminister der Länder.
Die 16 Bundesländer erhalten derzeit jährlich rund 12 Milliarden Euro an Regionalisierungsmitteln. Doch dieser Betrag reicht nicht mehr aus, um das bestehende Angebot zu sichern. Ohne weitere Finanzspritzen könnten Verkehrsbehörden gezwungen sein, Zugverbindungen einzuschränken oder sogar komplett zu streichen.
Die Verkehrsministerkonferenz hat die Bundesregierung aufgefordert, die Lücke zu schließen. Die Länder fordern, die zusätzlichen Mittel in die Regionalisierungszuweisungen einfließen zu lassen, die den lokalen und regionalen Nahverkehr finanzieren.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zeigte sich jedoch zurückhaltend und vermied eine Zusage. Die Frist für eine Entscheidung sei zu knapp, um bereits eine klare Antwort geben zu können.
Die Finanzierungslücke bedroht die tägliche Mobilität von Millionen Fahrgästen in ganz Deutschland. Falls keine Lösung gefunden wird, könnten erste Kürzungen bereits in den kommenden Jahren greifen. Die regionalen Behörden betonen, dass dringend gehandelt werden muss, um Einschnitte abzuwenden.






