Rekordpetition für Böllerverbot stellt Politik vor neue Herausforderungen
Oliver LinkeKein Verlangen nach Feuerwerk - Rekordpetition für Böllerverbot stellt Politik vor neue Herausforderungen
Eine Petition für ein vollständiges Verbot von Böllern in Deutschland hat alle Rekorde gebrochen. Die von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) initiierte Kampagne hat bereits Millionen Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen. Der Aufruf zu strengeren Regeln kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Geschäfte in Berlin und anderen Städten bereits mit dem Verkauf von Feuerwerkskörpern für Silvester werben.
Die GdP startete die Petition, um ein bundesweites Böllerverbot durchzusetzen. Bis Dienstagnachmittag hatten sie bereits fast 2,7 Millionen Unterschriften gesammelt – und ist damit die bisher größte Petition der deutschen Geschichte.
Die Aktion rückt die Sorgen um die öffentliche Sicherheit und die Belastung der Rettungskräfte während der Feierlichkeiten in den Fokus. Gleichzeitig bewerben Händler in Berlin trotz wachsender Ablehnung bereits Feuerwerkskörper.
Die rekordverdächtige Petition setzt die Politik nun unter Druck, die Regelungen zu Feuerwerk neu zu bewerten. Mit 2,7 Millionen Unterschriften zeigt sie eine starke öffentliche Unterstützung für ein Verbot. Die Debatte wird voraussichtlich weiter an Fahrt aufnehmen, je näher der Jahreswechsel rückt.