Reparierte Renn-Yachten kämpfen um rechtzeitigen Start in Portsmouth
Siegrid RöhrichtReparierte Renn-Yachten kämpfen um rechtzeitigen Start in Portsmouth
Zwei beschädigte IMOCA-Yachten, Holcim-PRB und Allagrande Mapei, stehen kurz davor, wieder an The Ocean Race Europe teilzunehmen. Nach Abschluss der Reparaturen planen beide Teams nun, in See zu stechen und nach Portsmouth zu segeln, wo die zweite Etappe beginnt. Fünf weitere Teilnehmer sind bereits eingetroffen, wobei Biotherm derzeit in Führung liegt.
Die Yachten werden eine festgelegte Route nutzen, um rechtzeitig zum Start im Solent einzutreffen. Ihre Reise führt sie durch den Nord-Ostsee-Kanal, die Elbe und eine Strecke über die Nordsee. Bei günstigen Bedingungen dauert die Passage durch den Kanal allein 8 bis 10 Stunden, während die verbleibende Seestrecke von Brunsbüttel bis zum Solent 12 bis 18 Stunden in Anspruch nimmt.
Holcim-PRB wird voraussichtlich in der Nacht auf Donnerstag ablegen. Allagrande Mapei, dessen Rumpf inzwischen vollständig repariert ist, wird wahrscheinlich am frühen Freitagmorgen auslaufen. Beide Teams streben an, vor Beginn der zweiten Etappe einzutreffen und sich den fünf bereits in Portsmouth liegenden Booten anzuschließen.
Die reparierten Yachten haben einen straffen Zeitplan, um die Startlinie zu erreichen. Ihre Route durch den Nord-Ostsee-Kanal und die Nordsee wird ihr Zeitmanagement und ihre Wetterstrategie auf die Probe stellen. Wenn alles gelingt, werden sie gemeinsam mit dem Rest der Flotte in der nächsten Phase des Rennens antreten.






