Rhön und Thüringen feiern Fortschritt: Hospizbau, Geotop-Ehrung und bürgerschaftliches **Engagement**
Oliver LinkeRhön und Thüringen feiern Fortschritt: Hospizbau, Geotop-Ehrung und bürgerschaftliches **Engagement**
In den vergangenen Monaten haben sich in der Rhön und in Thüringen mehrere bedeutende Entwicklungen ereignet. Von großen Infrastrukturprojekten bis hin zu Ehrungen für engagierte Bürger – die Region erlebte sowohl Fortschritt als auch Grund zum Feiern. Lokale Führungspersönlichkeiten, Umweltschutzinitiativen und kulturelle Veranstaltungen sorgten dabei für Schlagzeilen.
In Bad Salzungen ermöglichte eine anonyme Spende in Höhe von 50.000 Euro den Baubeginn für ein neues stationäres Hospiz in der Nähe der St.-Wendel-Kapelle. Mit einem feierlichen Spatenstich startete das Projekt, das einen wichtigen Schritt zur Erweiterung der lokalen Gesundheitsversorgung darstellt.
Unterdessen sicherte sich Benjamin Tschesnok, Bürgermeister von Hünfeld, mit 85,2 Prozent der Stimmen eine zweite sechsjährige Amtszeit. Seine neue Amtszeit beginnt offiziell am 1. April 2026. Für diesen Zeitpunkt ist kein weiterer Amtsantritt in Hünfeld bekannt, während Johannes Rothmund nach der Wahl 2025 weiterhin Bürgermeister im benachbarten Eichenzell bleibt.
Die Region feierte zudem Erfolge im Tierschutz und Umweltschutz: Die Landwirtschaftliche Gesellschaft Hermannsfeld erhielt den Thüringer Tierschutzpreis 2025 für ihr herausragendes Engagement. In der Nähe wurde die Felsformation Steinwand in Poppenhausen von der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologie zum Nationalen Geotop ernannt – eine Auszeichnung für ihre geologische Bedeutung.
Bei den Infrastrukturvorhaben wurde bis Ende 2024 ein neuer Radweg zwischen Kaltennordheim und Kaltenwestheim fertiggestellt, der bei Radfahrern bereits jetzt großen Anklang findet. In Fulda kehrte der „Charity-Weihnachtsbaumwald“ für eine weitere Saison zurück – eine Erweiterung des Pilotprojekts vom Vorjahr, bei dem Besucher Geschenke für Bedürftige spenden konnten.
Großes Publikum zogen auch Gemeinschaftsveranstaltungen an, darunter ein Familientreffen an der Gedenkstätte Point Alpha zum 35. Tag der Deutschen Einheit sowie zum 30-jährigen Jubiläum des historischen Ortes. In Frankenheim brachte der erste Rhöner Tourismustag rund 120 Teilnehmer zusammen, um über zukünftige Strategien für den regionalen Tourismus zu diskutieren.
Im Bildungsbereich steht ein Wandel bevor: Die Grundschule Wiesenthal im Wartburgkreis wird am Ende des aktuellen Schuljahres schließen. Die Schüler wechseln dann zum nächsten Schuljahr nach Dermbach.
Abschließend wurde Rita Baier aus Rasdorf mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in ihrer Gemeinde ausgezeichnet.
Das vergangene Jahr brachte der Rhön sowohl neue Infrastruktur als auch Anerkennung: Von erweiterten Gesundheitsangeboten und Radwegen über Ehrungen für bürgerschaftliches Engagement bis hin zu kulturellen Höhepunkten entwickelt sich die Region weiter. Kommende Veränderungen in Bildung und Führung werden ihre Zukunft zusätzlich prägen.