RWE schmiedet Milliarden-Deal für britische Offshore-Windparks – Aktie steigt
Dörthe ScheuermannRWE bekommt Aufwind bei UK-Offshore-Auktion - RWE schmiedet Milliarden-Deal für britische Offshore-Windparks – Aktie steigt
RWE sichert Mega-Deal im britischen Offshore-Windsektor – Aktie legt zu
Der Energiekonzern RWE hat einen bedeutenden Deal im britischen Offshore-Windmarkt an Land gezogen, der seinen Aktienkurs beflügelt. Gemeinsam mit der globalen Investmentfirma KKR wird das Unternehmen zwei große Windparks vor der Küste von Norfolk entwickeln. Analysten stufen RWE damit als einen der führenden Akteure in der jüngsten Ausschreibungsrunde für Offshore-Windenergie ein.
Die am Mittwoch bekannt gegebene Vereinbarung sieht vor, dass KKR eine 50-Prozent-Beteiligung an den Projekten Norfolk Vanguard East und Norfolk Vanguard West übernimmt. Beide Unternehmen werden ein gemeinsames Tochterunternehmen zu gleichen Teilen gründen; die Finalisierung des Deals wird für den Sommer erwartet, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen.
RWEs Erfolgssträhne beschränkt sich nicht auf Norfolk: Das Unternehmen sicherte sich zudem Verträge für zwei weitere Vorhaben – Dogger Bank South sowie das Projekt Awel y Môr. Zusammen werden diese Projekte eine Gesamtleistung von 6,9 Gigawatt erbringen. Die Partnerschaft mit KKR unterstreicht das langfristige Engagement zur Ausweitung der Offshore-Windenergie. Nach der Ankündigung stieg der RWE-Aktienkurs, was das Vertrauen der Anleger in die Transaktion widerspiegelt.
Sobald die Genehmigungen vorliegen, wird der Deal RWEs Position im Bereich erneuerbare Energien weiter stärken. Die Norfolk-Vanguard-Projekte und andere Zugewinne werden die britische Offshore-Windkapazität deutlich erhöhen. Die Beteiligung von KKR zeigt zudem, dass private Investoren zunehmend in saubere Energieinfrastruktur einsteigen.