Sachsen-Anhalt baut 88-Millionen-Euro-Komplex für Verbraucherschutz in Halle
Oliver LinkeSachsen-Anhalt baut 88-Millionen-Euro-Komplex für Verbraucherschutz in Halle
Sachsen-Anhalts Landesamt für Verbraucherschutz beginnt Bau eines neuen 88-Millionen-Euro-Komplexes
Am Freitag fand der Spatenstich für das neue Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne in Halle (Saale) statt. Die Behörde, die derzeit auf mehrere Standorte verteilt ist, wird bis 2028 ihre 230 Mitarbeiter an den neuen Standort verlegen.
Bisher war das Amt auf verschiedene Gebäude verteilt, mit Hauptsitz in einer alten Villa in der Freiimfelder Straße. Der Neubau wird eine Fläche von 7.500 Quadratmetern umfassen, darunter 3.000 Quadratmeter Laborfläche.
Finanzminister Michael Richter betonte die Vorteile für die Belegschaft, insbesondere die verbesserten Arbeitsbedingungen in Verwaltung und Laboren. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne ergänzte, dass die moderne Einrichtung die Fähigkeiten des Landes zur Bewältigung künftiger Pandemien stärken werde.
Das Projekt stellt eine deutliche Aufwertung für die Behörde dar, die aus ihren bisherigen verstreuten Standorten herausgewachsen ist. Die Fertigstellung ist innerhalb von vier Jahren geplant, sodass alle Abteilungen dann unter einem Dach vereint sind.
Das neue Gebäude wird Platz für alle 230 Mitarbeiter bieten und die Arbeit der Behörde zentralisieren. Es umfasst erweiterte Laborkapazitäten und eine bessere Infrastruktur für den täglichen Betrieb. Offizielle Vertreter hobervor, dass damit Effizienz und Pandemievorbereitung deutlich verbessert werden.






