22 December 2025, 11:27

Sicherer Einbruch - Bank zahlt Kunden Millionen

Eine zerbrochene Ziegelwand liegt auf dem Boden mit verstreuten roten Ziegeln, einem geparkten Auto, einer Topfpflanze und einem Gebäude mit einer "Kautionsfreiheit"-Plakette.

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Spektakulärer Tresorknack – Bank zahlt Kunden Millionen

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  1. Dezember 2025, 09:36 Uhr

Bei einem dreisten Überfall auf eine Filiale der Deutsche Bank in Lübeck erbeuteten Diebe im Dezember 2024 Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von über 18 Millionen Euro. Die Täter drangen in mehr als 300 Schließfächer ein – doch ein Jahr später sind sie immer noch auf freiem Fuß. Ermittler vermuten mögliche Insiderhilfe.

In einer Dezembernacht des Jahres 2024 drang eine vierköpfige Bande in die Lübecker Filiale der Deutsche Bank ein. Mit Mänteln getarnt und bewaffnet mit Koffern brachen sie 17 Stunden lang insgesamt 371 Schließfächer auf. Die Beute: Schmuck, Bargeld, persönliche Dokumente und andere Wertsachen im Wert von über 18 Millionen Euro. Trotz des Ausmaßes des Coup hinterließen die Täter keine Spuren – und wurden nie gefasst.

Bereits im Februar 2025 lobte die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Die Ermittler sahen Parallelen zu einem ähnlichen Fall: 2021 waren bei der Hamburger Sparkasse in Norderstedt rund 650 Schließfächer geleert worden – auch hier ohne Festnahmen. Als Reaktion auf den Lübecker Raub begann die Deutsche Bank, die betroffenen Kunden zu entschädigen. Bis Dezember 2025 hat sie bereits über 7 Millionen Euro ausgezahlt. Man wolle alle berechtigten Ansprüche schnell und unbürokratisch abwickeln, hieß es seitens der Bank.

Der Fall bleibt weiterhin ungeklärt – bis Dezember 2025 gab es keine Festnahmen. Die Deutsche Bank setzt die Entschädigungszahlungen fort und hat bereits mehr als 7 Millionen Euro an die Geschädigten ausgekehrt. Die Behörden gehen weiterhin von Insiderwissen aus, das bei der akribisch geplanten Tat eine Rolle gespielt haben könnte.

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