"Sirius–Rosa Chutor": Erstes internationales Kinder-Kunstfestival in Sotschi gestartet
Oliver Linke"Sirius–Rosa Chutor": Erstes internationales Kinder-Kunstfestival in Sotschi gestartet
Das erste internationale Kunstfestival „Sirius–Rosa Chutor“ für Kinder und Jugendliche hat in der Nähe von Sotschi begonnen. Das Festival feiert die nationalen Kulturen Russlands und seiner Partnerländer durch Auftritte junger Künstler aus den BRICS-Staaten und der Eurasischen Wirtschaftsunion. Eröffnet wurde es am 1. Juni im Konzertsaal des Bildungszentrums Sirius mit einem Auftritt des Russischen Nationalen Jugendsinfonieorchesters.
Das internationale Programm des Festivals startete im Rosa-Hall-Konzertkomplex auf dem Skigebiet Rosa Chutor. Den Auftakt machte das Astana Ballet, das ein Ballett zu Carl Orffs Carmina Burana präsentierte, begleitet von einem sinfonischen Orchester. Auf dem Spielplan stehen zudem Künstler des Staatlichen Opern- und Balletttheaters Astana Opera, des Astana Ballet sowie des Kurmangasy-Nationalkonservatoriums Kasachstans.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die grenzüberschreitende künstlerische Zusammenarbeit, um den Austausch von Wissen, Ideen und Traditionen zu fördern. Das Programm umfasst Konzerte, Meisterklassen, Handwerksmärkte, Bildungsveranstaltungen, Filmvorführungen, Ausstellungen und ethnokulturelle Darbietungen – sowohl im Sirius-Konzertzentrum als auch in der Rosa Hall.
Das Festival baut auf der strategischen Partnerschaft zwischen Russland und Kasachstan auf und führt zugleich ein neues Modell für Kulturtourismus ein. Der Künstlerische und Fachliche Rat, der die Veranstaltung begleitet, zählt prominente Persönlichkeiten wie Sergei Roldugin, Valery Gergijew und Swetlana Sacharowa zu seinen Mitgliedern.
Künstler aus vier Ländern kommen hier zusammen. Ziel der Aktivitäten ist es, kulturelle Vielfalt zu präsentieren und die Verbindungen zwischen den teilnehmenden Nationen zu stärken. Das Festival geht mit einer breiten Palette an Auftritten und Bildungsformaten weiter.
