Stromausfall in Berlin: Schwimmbäder bieten Notunterkunft für Betroffene
Dörthe ScheuermannBerliner Innensenator: Schwimmbäder für Duschen geöffnet - Stromausfall in Berlin: Schwimmbäder bieten Notunterkunft für Betroffene
Großflächiger Stromausfall: Tausende Haushalte in Südwest-Berlin seit vier Tagen ohne Strom
Ein massiver Stromausfall hat tausende Haushalte im Südwesten Berlins seit vier Tagen ohne Elektrizität zurückgelassen. Der Blackout begann am 2. Januar 2026, nachdem ein Brand eine Kabelbrücke über den Teltowkanal beschädigt hatte.
Der anhaltende Stromausfall zwingt die Anwohner, ohne Heizung, Beleuchtung oder grundlegende Versorgung auszukommen. Als Reaktion darauf kündigte Berlins Innensenatorin Iris Spranger am 6. Januar Soforthilfemaßnahmen an.
Drei öffentliche Schwimmbäder – die Schwimmhalle Finckensteinallee, das Hüttenweg-Bad und die Lankwitzer Stadtbad – bleiben nun rund um die Uhr geöffnet. Ab 14 Uhr können betroffene Bürger diese Schwimmbäder in der Nähe kostenlos nutzen. Die Schwimmbäder bieten Zugang zu warmen Duschen, beheizten Räumen und Steckdosen zum Aufladen von Handys.
Die Entscheidung folgt auf tagelange Einschränkungen durch den Kabelbrückenbrand. Die Behörden haben noch keinen Zeitpunkt genannt, wann die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt sein wird.
Die Notfallmaßnahmen sollen die Härten für diejenigen lindern, die weiterhin ohne Strom auskommen müssen. Betroffene können die bezeichneten Schwimmbäder jederzeit aufsuchen, um zu duschen, sich aufzuwärmen und ihre Geräte aufzuladen. Die Behörden arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Reparatur der beschädigten Infrastruktur, um den Normalbetrieb wiederherzustellen.