"Vagina-Monologe" brechen in Mexiko mit 8.200. Aufführung alle Tabus
Dörthe Scheuermann"Vagina-Monologe" brechen in Mexiko mit 8.200. Aufführung alle Tabus
Die Vagina-Monologe feiern mit der 8.200. Aufführung in Mexiko einen Meilenstein
Die jüngste Inszenierung im Nuevo Teatro Libanés sorgte mit ihrem mutigen Umgang mit weiblicher Sexualität und gesellschaftlichen Themen für Aufsehen. Ein wechselndes Ensemble von über 20 Schauspielerinnen verleiht der Produktion Woche für Woche neue Dynamik und Frische.
Bei der besonderen Vorstellung glänzten Dalilah Polanco, Raquel Garza und Lorena D'La Garza. Polanco überzeugte durch ihren scharfen Witz und ihre furchtlose Bühnenpräsenz, während Garza die Plattform nutzte, um gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu protestieren – und den Themen des Abends damit zusätzliche Dringlichkeit verlieh.
Regie führte Jaime Matarredona, die Produktion lag in den Händen von Morris Gilbert. Seit ihrer Premiere hat sich die Inszenierung zu einer der einflussreichsten des zeitgenössischen mexikanischen Theaters entwickelt. Sie bricht weiterhin Tabus, indem sie weibliche Sexualität offen thematisiert – ein Thema, das in der Öffentlichkeit nur selten so unumwunden diskutiert wird.
Doch die Spielzeit ist noch nicht vorbei: Das Publikum kann die Vagina-Monologe weiterhin jeden Donnerstag im Nuevo Teatro Libanés erleben.
Das Stück bleibt eine kulturelle Kraft in Mexiko, die Unterhaltung mit Aktivismus verbindet. Die lange Laufzeit und das wechselnde Ensemble sorgen dafür, dass die Debatte über die Emanzipation der Frau lebendig bleibt. Die nächsten Vorstellungen finden in den kommenden Wochen am selben Ort statt.






