VfB Lübeck spielt in Schöningen ohne Fans nach gewaltsamen Ausschreitungen
Dörthe ScheuermannVfB Lübeck verbietet Fans nach Krawallen - VfB Lübeck spielt in Schöningen ohne Fans nach gewaltsamen Ausschreitungen
VfB Lübeck bestreitet Auswärtsspiel in Schöningen ohne eigene Fans
Der VfB Lübeck wird sein kommendes Auswärtsspiel gegen den FSV Schöningen ohne mitreisende Anhänger bestreiten. Die Entscheidung fällt nach gewalttätigen Auseinandersetzungen, die sich nach der 0:2-Heimniederlage gegen Hamburger SV II am vergangenen Freitag ereignet hatten. Die Vereinsführung reagierte umgehend, um weitere Vorfälle zu verhindern.
Die Ausschreitungen begannen nach der Niederlage Lübecks in der Regionalliga am 13. März 2026. Rund 150 bis 200 Zuschauer waren in eine Massenschlägerei vor dem Stadion verwickelt. Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen, die Polizei griff ein, um die Lage zu beruhigen. Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall mit Lübeck-Fans: Bereits im Oktober 2024 hatte es eine Schlägerei mit Anhängern des FC Hansa Rostock gegeben, im Februar 2025 kam es zu Unruhen beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg.
Als Konsequenz schlug Lübeck vor, für das Spiel in Schöningen auf Auswärtsfans zu verzichten. Der Gastgeber aus der Nähe von Braunschweig stimmte dem Vorschlag zu. Folglich werden am Spieltag keine Tickets verkauft, und im Elmstadion wird kein Gästeblock eingerichtet. Fans, die bereits Karten erworben haben, können diese beim VfB-Büro zurückgeben.
Der Verein verurteilte die Gewalt scharf. In einer Stellungnahme betonte der VfB Lübeck, dass jede Form von Aggression inakzeptabel sei und nicht geduldet werde.
Das Spiel am Freitag findet nun ohne Lübecker Auswärtsfans statt. Mit dieser Maßnahme will der Verein für Sicherheit sorgen und weitere Zwischenfälle verhindern. Fans, die eine Rückerstattung wünschen, werden gebeten, sich direkt an die VfB-Geschäftsstelle zu wenden.






