07 January 2026, 09:22

Winterberg: Warum jetzt die Gefahr von Wildunfällen auf Straßen steigt

Ein Reh in einer Grasfläche.

Polizei warnt vor tödlicher Kombination auf den Straßen - Winterberg: Warum jetzt die Gefahr von Wildunfällen auf Straßen steigt

Polizei Winterberg warnt vor steigendem Wildunfallrisiko im Winter

Die Polizei in Winterberg hat vor einer zunehmenden Gefahr von Wildunfällen in diesem Winter gewarnt. Durch glatte Straßen und vermehrte Tierbewegungen in der Dämmerung werden Autofahrer aufgefordert, besonders wachsam zu sein – vor allem seit der Umstellung auf die Winterzeit.

In jüngster Zeit kam es im Landkreis Winterberg und im Unstrut-Hainich-Kreis zu Zusammenstößen mit Rehen, bei denen glücklicherweise keine Personen verletzt wurden. Die Behörden betonen, dass Tiere wie Rehe und Wildschweine im Winter aktiver sind und sich oft in der Nähe von Straßen auf Nahrungssuche begeben, besonders zu Stoßzeiten.

Fahrer sollten in Waldgebieten und auf Straßen mit Wildwarnschildern das Tempo reduzieren. Wird ein Tier gesichtet, empfiehlt es sich, die Geschwindigkeit zu verringern, das Fernlicht auszuschalten und zu hupen, um das Tier zu verscheuchen. Tritt ein Tier plötzlich auf die Fahrbahn, sollte man kräftig bremsen – Ausweichmanöver sind zu vermeiden, um die Kontrolle über das Fahrzeug nicht zu verlieren. Durch die Zeitumstellung überschneiden sich Berufsverkehr und Wildwechsel nun stärker, was das Risiko erhöht. Die Polizei erinnert daran, dass vorausschauendes Fahren in diesen gefährlichen Phasen Unfälle verhindern kann.

Die Warnungen folgen auf mehrere aktuelle Kollisionen mit Rehen in der Region. Durch erhöhte Aufmerksamkeit und die Einhaltung der Sicherheitshinweise können Autofahrer das Unfallrisiko verringern. Die Polizei wird weiterhin besonders gefährdete Stellen überwachen, an denen Wild häufig die Straßen quert.