Bremer Firma MediaMobil gestaltet mit 6G-Forschung die Mobilfunkzukunft neu
Siegrid RöhrichtBremer Firma MediaMobil gestaltet mit 6G-Forschung die Mobilfunkzukunft neu
Bremer MediaMobil Communication GmbH prägt die Zukunft der Mobilfunktechnologie mit
Das in Bremen ansässige Unternehmen MediaMobil Communication GmbH spielt eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der nächsten Generation mobiler Technologien. Bekannt für seine sicheren Satellitenkommunikationsdienste, beteiligt sich das Unternehmen nun an einem bedeutenden 6G-Forschungsprojekt. Mit einem Budget von 9,5 Millionen Euro zielt die Initiative darauf ab, die Grundlagen für die nächste Generation drahtloser Netzwerke zu entwickeln.
MediaMobil hat sich auf zuverlässige Satellitenkommunikation spezialisiert und bietet Dienstleistungen wie E-Mail-Hosting, Serververwaltung und Sicherheitssoftware an. Seine Lösungen kommen vor allem in kritischen Infrastrukturen und im Katastrophenschutz zum Einsatz. Das Unternehmen konstruiert zudem mobile Bodenstationen, darunter tragbare TETRA-Basisstationen, die über Satellit verbunden sind.
Weltweit betreibt MediaMobil mehrere Bodenstationen, um eine unterbrechungsfreie Datenübertragung zu gewährleisten. Zu seinen Partnern zählen der Bremer Satellitenhersteller OHB sowie die European Spaceport Alliance. Nun bringt sich das Unternehmen in das Forschungsprojekt 6G-Coverage ein, das die technologischen Grundlagen für den 6G-Standard schaffen soll.
Bremen entwickelt sich zunehmend zu einem Zentrum für 6G-Entwicklungen – auch die Universität Bremen treibt die entsprechende Infrastruktur voran. Die Expertise der Stadt in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Telekommunikation macht sie zu einem idealen Standort für solche Innovationen.
Das mit 9,5 Millionen Euro geförderte Projekt 6G-Coverage wird maßgeblich dazu beitragen, die Zukunft mobiler Netzwerke zu definieren. Das Engagement von MediaMobil unterstreicht die wachsende Bedeutung des Unternehmens sowohl in der Satellitenkommunikation als auch bei Schlüsseltechnologien der nächsten Generation. Die Ergebnisse könnten beeinflussen, wie Industrie und Rettungsdienste drahtlose Vernetzung in den kommenden Jahren nutzen werden.






