09 May 2026, 02:29

Güntzler warnt vor Milliardenlücke durch blockierte Steuerreform in Deutschland

Ein Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Wohlhabende und große Unternehmen."

Güntzler warnt vor Milliardenlücke durch blockierte Steuerreform in Deutschland

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die Ministerpräsidenten der Länder vor den Risiken einer Blockade der geplanten Steuerreform in Deutschland gewarnt. Er betonte, dass ein Scheitern der Reform zu einem Steuerausfall von 1,1 Milliarden Euro führen könnte. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der die Verhandlungen über die vorgeschlagenen Änderungen feststecken.

Güntzler forderte die unionsgeführten Regierungschefs auf, klar Stellung zur Reform zu beziehen. Er argumentierte, dass deren Zögern dringend notwendige Steuersenkungen für Bürger und Unternehmen verzögere. Ohne ihre Unterstützung drohten zentrale Elemente der Reform – darunter ein Steuerentlastungsbonus – zu scheitern.

Der CDU/CSU-Politiker wies zudem auf die finanziellen Folgen einer Untätigkeit hin. Sollte die Reform ins Stocken geraten, entstünde eine Lücke von 1,1 Milliarden Euro, die die öffentlichen Haushalte zusätzlich belasten würde. Güntzler bestand darauf, dass jetzt entschlossenes Handeln und nicht weitere Verzögerungen gefragt seien.

Sein Appell folgt auf wiederholte Warnungen vor dem Widerstand der Länder gegen die Steuerentlastungen. Güntzler stellte die Frage als Prüfstein für den politischen Willen dar und drängte die Regierungschefs, sich für eine umfassende Reform statt für halbgare Kompromisse einzusetzen. Das Ergebnis werde entscheiden, ob Haushalte und Unternehmen spürbare Entlastungen bei der Steuerlast erfahren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Mittelpunkt des Streits steht die Weigerung der Länder, den Steuerentlastungsbonus zu befürworten – ein zentraler Bestandteil des Reformpakets. Güntzlers Eingreifen erhöht den Druck auf die unionsgeführten Regierungen, eine Einigung zu erzielen. Ohne ihre Zustimmung könnten die geplanten Senkungen niemals in Kraft treten.

Quelle