WM-Achtelfinale bereits ein Erfolg? - Völler: "Das hängt davon ab"
Oliver LinkeWM-Achtelfinale bereits ein Erfolg? - Völler: "Das hängt davon ab" - WM-Achtelfinale bereits ein Erfolg? - Völler: "Das hängt davon ab"
WM-Viertelfinale schon ein Erfolg? – Völler: „Kommt darauf an, wie“
WM-Viertelfinale schon ein Erfolg? – Völler: „Kommt darauf an, wie“
WM-Viertelfinale schon ein Erfolg? – Völler: „Kommt darauf an, wie“
- Dezember 2025
DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat vor der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft realistische Erwartungen an die deutsche Nationalmannschaft formuliert. Für ihn wäre das Erreichen des Viertelfinales bereits ein Erfolg – angesichts der starken Konkurrenz in der Gruppenphase und den anschließenden K.-o.-Runden. Seine Aussagen fallen in eine Phase, in der sich die Mannschaft auf eine anspruchsvolle Turnierteilnahme gegen einige der weltbesten Teams vorbereitet.
Als Maßstab nannte Völler die Leistung der DFB-Elf bei der Europameisterschaft 2022, als das Team gegen Top-Gegner wie Spanien bestehen konnte und in hochklassigen Spielen Widerstandsfähigkeit bewies. Diese Erfahrungen, so Völler, seien für die WM von entscheidender Bedeutung.
Besondere Vorsicht gilt dem Turnierfavoriten Frankreich, dessen „außergewöhnliche Kadertiefe“ der Sportdirektor hervorhob. Die Franzosen verfügten quasi über „zwei Mannschaften“, die auf höchstem Niveau mithalten könnten. Ein mögliches Aufeinandertreffen in der K.-o.-Phase würde Deutschlands Fortschritt auf die Probe stellen – doch Völler zeigt sich zuversichtlich, dass die Auswahl die Gruppenphase überstehen wird.
In der Vorrunde trifft die DFB-Elf auf Ecuador und die Elfenbeinküste, zwei respektable Gegner. Curaçao gilt hingegen als der unberechenbare Außenseiter der Gruppe. Auch England, nun unter Trainer Thomas Tuchel, bezeichnete Völler als „Geheimfavoriten“ des Turniers. Die taktische Flexibilität und aktuelle Form der „Three Lions“ machten sie zu einem gefährlichen Kontrahenten.
Mit Blick auf vergangene Turniere erinnerte Völler an das Jahr 1986, als bereits das Halbfinale gegen Frankreich als großer Erfolg gewertet wurde. Diesmal betonte er jedoch, dass nicht nur das Erreichen des Viertelfinales zählt, sondern vor allem die Art und Weise, wie die Mannschaft dorthin gelangt.
Deutschland geht mit bescheidenen Ambitionen – nicht als Titelfavorit – in die WM. Völlers Fokus auf Entwicklung statt auf den Turniersieg spiegelt den pragmatischen Ansatz des Teams wider. Der Weg durch die Gruppe und mögliche Duelle mit Fußballgrößen wie Frankreich werden zeigen, ob das Viertelfinale-Ziel Realität wird.






